Aquarium Licht: Welches Beleuchtungssystem für mein Aquarium?

Die Gesundheit von Wasserpflanzen, Fischen und anderen Wasserlebewesen hängt stark von Aquarium Licht, also der Beleuchtung in Ihrem Aquarium ab. Sowohl beim Kauf von Aquarienlampen als auch bei der Verwendung von Beleuchtung gibt es einige Dinge zu beachten. LED-Beleuchtung für Aquarien ist zum Beispiel die energieeffizienteste Lösung.

Außerdem solltest Du auf den richtigen Lichtton und die Dauer der Beleuchtung achten. Auf diesem Blog findest Du alle notwendigen Informationen und auch Produktvorschläge.

Warum ist das Aquarien Licht so wichtig?

LED Aquarium Licht
Lime Huang, CC BY-SA 3.0, via Wikimedia Commons

Hier das Wesentliche auf den Punkt gebracht:

  • Beleuchtung ermöglicht Photosynthese
  • LED-Röhren sind die effizienteste Beleuchtung
  • 30-50 Lumen pro Liter Wasser
  • Das Licht sollte tageslichtweiß sein (6.500-8.000 K)
  • Die ideale Beleuchtungsdauer beträgt 8 bis 10 Stunden
  • UV-Lampen können den Algenbefall eindämmen

Im Aquarium wird durch die richtige Beleuchtung ein künstlicher Tag-Nacht-Zyklus geschaffen. Die Pflanzen im Aquarium sind auf Photosynthese angewiesen. Auf diese Weise werden die Nährstoffe aus dem Wasser extrahiert. Wenn dies nicht geschieht, nehmen Algen diese Nährstoffe gerne auf und reichern das Wasser mit Sauerstoff an. Darunter leiden die Wasserqualität und die Gesundheit der Fische und anderer Aquarienbewohner.

Reicht natürliches Tageslicht bei der Beleuchtung meines Aquariums aus?

Natürliches Tageslicht allein reicht nicht aus, um Dein Aquarium zu beleuchten. Achte darauf, dass kein direktes oder indirektes Sonnenlicht auf das Aquarium fällt. Denn Sonnenlicht kann das Wachstum von Algen fördern und in manchen Fällen die Wassertemperatur drastisch ansteigen lassen.

Muss es unbedingt eine LED-Beleuchtung für mein Aquarium sein?

LED-Lampen sind nicht die einzige Option für die Aquarienbeleuchtung. Ebenfalls verbreitet sind Leuchtstoffröhren (Neonröhren), Kompaktleuchtstofflampen und HQL/HQI-Gasentladungslampen. Am häufigsten werden jedoch Leuchtstoff- oder LED-Röhren für die Aquarienbeleuchtung eingesetzt.

T8- und T5-Leuchtstoffröhren sind die beiden verfügbaren Arten von Leuchtmitteln. T8-Leuchtstoffröhren haben einen Durchmesser von 26 mm und einen G13-Sockel. Sie sind häufig in älteren Aquarien zu finden. T5-Leuchtstoffröhren hingegen werden häufig in neueren Aquarien verwendet. Sie haben einen G5-Sockel und einen Röhrendurchmesser von 16 mm, wodurch sie wesentlich dünner sind.

Warum solltest Du weiterhin LED-Röhren verwenden? LEDs haben einen geringeren Stromverbrauch und bieten gleichzeitig eine höhere Lichtqualität, z. B. eine flimmerfreie Beleuchtung. Außerdem erzeugen LED-Röhren bei der Lichterzeugung keine Wärme. Im Vergleich zu Neonröhren erhöht dies die Lebensdauer erheblich. LEDs sind auch in T8- und T5-Röhren erhältlich, so dass der Übergang zu LED ein leichtes Kinderspiel ist.

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Wie viel Licht ist erforderlich für mein Aquarium?

Die Lichtmenge im Aquarium sollte nach den Empfehlungen des Herstellers etwa 30 Lumen pro Liter Wasser betragen. Die meisten Aquarienpflanzen werden dadurch gut gedeihen. Für einige Wasserpflanzen, die mehr Licht benötigen, um sich zu entwickeln, kannst Du bis zu 50 Lumen pro Liter bereitstellen. Wasserpflanzen, die mehr Licht benötigen, werden zufrieden sein. Der Wert von 30-50 Lumen pro Liter ist dagegen nur ein Richtwert. Wie viel Licht ein Aquarium benötigt, hängt stark von den jeweils eingesetzten Wasserpflanzen ab.

Eine hohe Helligkeit der Aquarienbeleuchtung kann das Algenwachstum fördern, während eine geringe Helligkeit dem Wachstum und der Gesundheit der Wasserpflanzen schaden kann. Wenn die Lichtintensität in Deinem Aquarium erhöht wird, machen die Wasserpflanzen mehr Photosynthese und benötigen dadurch mehr CO2 und Nährstoffe.

Warum ist der Lumenwert bei der LED-Aquarienbeleuchtung so wichtig?

Lumen (lm) ist ein Maß für die Helligkeit einer Lampe und ist wichtig für die Wahl einer LED-Aquarienbeleuchtung. Watt hingegen bezieht sich auf die Leistungsaufnahme einer Lampe und ist in Bezug auf die Leuchtdichte, insbesondere bei LED-Lampen, bedeutungslos.

Welche Beleuchtungsfarbe benötige ich für mein Aquarium?

Im Allgemeinen ist die weiße Lichtfarbe Tageslicht für die Aquarienbeleuchtung am besten geeignet. Das Licht enthält die optimale Mischung aus roten und blauen Wellenlängen und ähnelt am ehesten dem natürlichen Sonnenlicht. Beide sind für ein gesundes Pflanzenwachstum erforderlich. Da blaues Licht tiefer in das Wasser eindringt, kann es außerdem den Aquarienboden aufhellen. Da blaues Licht sie in größeren Mengen erreicht, verarbeiten Wasserpflanzen einen höheren Anteil davon für die Photosynthese. Da rotes Licht vom Wasser spektral gefiltert wird, ist es für die Beleuchtung von Aquarien mit LEDs unwirksam.

Die Beleuchtung sollte mindestens 8 Stunden lang eingeschaltet bleiben. Auf diese Weise wird ein Tag-Nacht-Zyklus aufrechterhalten. Wasserpflanzen zum Beispiel benötigen eine Mindestdauer von 6 Stunden Tageslicht, um eine ausreichende Photosynthese durchzuführen. Achte also darauf, dass Du die empfohlene Beleuchtungsdauer von 12 Stunden nicht überschreitest. Für Süßwasseraquarien ist auch eine Mittagspause von bis zu 4 Stunden denkbar, in der das Licht ausgeschaltet wird. Bitte beachten, dass diese Pause für Meerwasser-Aquarien nicht empfohlen wird.

Wie lange sollte das Aquarium Licht eingeschaltet sein?

Wichtig ist auch, dass Du Dein Aquarium regelmäßig beleuchtest. Das bedeutet, dass möglichst alle Lampen zur gleichen Zeit eingeschaltet werden sollten. Hier kommt eine Zeitschaltuhr ins Spiel. Die Farbtemperatur, oft auch als Farbtemperatur bezeichnet, wird in Kelvin gemessen. Der Rotanteil in Licht ist proportional zum Kelvin-Wert. Je niedriger der Kelvin-Wert, desto höher der Rotanteil im Licht. Da wir ein tageslichtweißes Licht für das Aquarium benötigen, sind LED- oder Leuchtstoffröhren mit einer Farbtemperatur von 6.500 K bis 8.000 K ideal.

Um sicherzustellen, dass die Farben in Deinem Aquarium so natürlich wie möglich wiedergegeben werden, ist der CRI, oder Farbwiedergabeindex, ein wichtiger Faktor, den Du bei der Wahl Deiner LED-Beleuchtung berücksichtigen solltest. Idealerweise sollte der CRI zwischen 80 und 89 oder noch besser zwischen 90 und 99 RA liegen. Dies bedeutet, dass es keine Farbstreifen oder Graustufen gibt und alle Farben hell und authentisch wiedergegeben werden.

Unsere Empfehlung: Die Nachahmung von Sonnenauf- und -untergang ist besonders vorteilhaft für Fische und Wasserpflanzen. Schalte dazu die LED-Beleuchtung oder Leuchtstoffröhren Deines Aquariums nacheinander ein und aus oder stelle Deine Zeitschaltuhr entsprechend ein.

Weshalb ist das Wasser in meinem Aquarium trübe?

Ein erhöhtes Vorkommen von Algen und Bakterien verursacht trübes oder grünliches Wasser. Dies ist zwar nicht per se schädlich für Wasserpflanzen und Fische, aber es ist unschön. Auch eine ungeeignete Beleuchtung kann zu trübem Aquarienwasser beitragen. Um dieses Problem zu lösen, können neben der normalen LED-Aquarienbeleuchtung auch UV-Lampen eingesetzt werden. Diese haben eine desinfizierende Wirkung und helfen, Algen in Schach zu halten.

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