Aquarienheizung und Temperaturüberwachung

Die Aquarienheizung und Temperaturüberwachung spielen eine Rolle für die Gesundheit vieler Fische. Um das Aquarium auf die optimale Temperatur zu bringen, ist Sorgfalt gefragt.

Welche Möglichkeiten der Aquarienheizung gibt es?

Aquarienheizung und Temperaturüberwachung
Foto von Josephina Kolpachnikof auf Unsplash

Es gibt unterschiedliche Möglichkeiten, ein das Wasser im Aquarium auf die richtige Temperatur zu bringen. Die Größe des Aquariums spielt dabei eine Rolle und auch, welche Fischarten und das Vorhandensein von Pflanzen. Weitere wichtige Faktoren sind die Standortbedingungen. Vor dem Kauf der Heizung ist folgendes wichtig:

  • Die Größe des Aquariums
  • Welche Temperatur muss erreicht werden
  • Wie kann die Heizung gesteuert werden?
  • Befinden sich Pflanzen im Aquarium?
  • Welche Zimmertemperatur ist in dem Raum, in dem das Aquarium steht?

Verschiedene Arten der Heizung

Für das Aquarium können Heizstab, Stabheizer oder ein Regelheizer verwendet werden. Das Heizen mit Stabheizer ist am weitesten verbreitet. Dieser besteht nur aus zwei Teilen und ist leicht zu verwenden.

Wo wird der Heizstab platziert? In der Regel wird dieser an der Rückseite oder an der Innenseite seitlich des Aquariums mit Saugnäpfen ganz einfach befestigt. Es sollte nicht zu eng in der Ecke platziert werden, damit sich die Fische nicht einklemmen können.

Wieviel Leistung?

Je größer das Aquarium, umso geringer ist die Gesamtoberfläche im Volumenverhältnis. Das bedeutet: für ein zehnmal so großes Aquarium wird nicht zwangsläufig eine zehn Mal so starke Aquarienheizung benötigt. Für kleine Aquarien bitte keine zu starken Heizer verwenden.

Die optimale Temperatur liegt bei etwa 25 Grad Celsius. Diese erreicht der Heizstab und schaltet danach ab. Fällt die Temperatur, fängt er wieder an, auf 25 Grad Celsius zu heizen.

Welcher Heizstab wird nun benötigt? Hier ein paar Richtwerte:

  • 10 Liter Aquarium – Heizleistung weniger als 25 Watt Heizleistung
  • 40 Liter Aquarium – Heizleistung 25 Watt
  • 100 Liter Aquarium – Heizleistung 75 Watt
  • 120 Liter Aquarium – Heizleistung 100 Watt
  • 180 Liter Aquarium – Heizleistung 150 Watt
  • 240 Liter Aquarium – Heizleistung 150 Watt

Zu schwach ausgewählte Heizer könnten dazu führen, dass bei geringer Raumtemperatur (im Winter) das Aquarium nicht warm genug ist. Bei einem Wasserwechsel sollte die Heizung ausgeschaltet sein, damit das Glas nicht springt. Die Heizung auch nicht außerhalb des Aquariums betreiben. Herstellerhinweise des Heizstabes genau beachten.

Hier noch mal die wichtigsten Punkte:

  • Heizstab in strömungsreichen Ecken platzieren
  • Fischsicher anbringen
  • Herstellerhinweise beachten
  • Lieber kleiner in der Wattzahl als zu hoch
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Bodenheizung, Boden-Fluter oder Heizmatte

Eine andere Form der Heizung ist die Bodenheizung. Sie wird auch als Bodengrundheizung oder Boden-Fluter bezeichnet. Hier wird das System am Boden verlegt – ein Heizkabel, das von unten her erwärmt.

Besonders für die Pflanzen bietet diese Variante einen großen Vorteil. Sie gedeihen mit Wärme am besten.

Wichtig beim Einsatz eines Bodenfluters. Dieser muss schon beim Aquarium einrichten verbaut werden. Gesteuert wird dieser mit Hilfe von Dualregler. Auf diese Weise lassen sich zwei Heizsysteme einzeln regeln, denn der Heizstab kann zusätzlich mit installiert werden.

Die Temperaturüberwachung im Aquarium

Hier ist die Auswahl im Handel reichhaltig. Die Überwachung der Temperatur kann computergesteuert laufen oder sogar App gesteuert. Das gleiche ist auch mit der Beleuchtung und der CO2-Düngung möglich. Für jedes Budget ist etwas dabei. Die meisten Heizstäbe benötigen kein zusätzliches Gerät, um optimal zu heizen.

Die Temperatur kann mit Hilfe eines Thermometers überwacht werden, extra für das Aquarium. Diese gibt es in analog oder digital – je nach Geschmack.

Welche Temperatur muss das Aquarium haben?

Das hängt natürlich vom vorhandenen Fischbestand ab. Beim Kauf der Fisch kann dies erfragt, oder im Internet nachgelesen werden. Fische sind wechselwarme Tiere. Sie können sich der Temperatur in der Umgebung anpassen. Trotzdem ist je nach Fischart das nötige Wissen darüber wichtig. Das Wasser darf nicht zu kalt und nicht zu warm sein.

Eine etwaige Schwankung mal von zwei bis drei Grad macht den Fischen nichts aus. Ist das Wasser zu kalt, ist das nicht gut für die Fische. Gleiches gilt für zu viel Wärme. Es sollte eine „Wohlfühltemperatur“ herrschen.

Zusammenfassung

Aquarienheizungen gibt es je nach Geschmack in unterschiedlichen Varianten. Vor dem Gebrauch unbedingt, an den Fischbestand angepasst, den Fachmann nach der optimalen Temperatur fragen oder erlesen. Ein Richtwert wären 22 bis 25 Grad Celsius. Die meisten Kaltwasserfische kommen mit einer Temperatur von 20 bis 21 Grad Celsius gut zurecht. Zur Überwachung gibt es im Handel verschiedene Thermometer, die im Aquarium genutzt werden können.

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